PDF vs. Word: Unterschiede erklärt und wann Sie welches Format verwenden sollten
<p>PDF oder Word – diese Frage stellen sich täglich Millionen von Nutzern weltweit. Die kurze Antwort: Word (DOCX) ist das richtige Format, wenn ein Dokument noch bearbeitet werden muss. PDF ist das richtige Format, wenn ein Dokument fertiggestellt ist und unverändert weitergegeben werden soll. Doch diese einfache Faustregel deckt nur einen Teil der Realität ab – beide Formate haben spezifische technische Stärken und Schwächen, die ihren optimalen Einsatzbereich klar definieren.</p><p>PDF ist mit über 2,5 Billionen erstellten Dokumenten jährlich das weltweit meistgenutzte Dokumentenformat (Adobe 2023). Die Spezifikation ist seit 2008 ein offener ISO-Standard (ISO 32000), was bedeutet: PDFs lassen sich auf nahezu jedem Gerät identisch anzeigen, unabhängig vom Betriebssystem, der Bildschirmauflösung oder installierten Schriften. Word hingegen ist ein proprietäres Format von Microsoft – und während es der Industriestandard für die Textbearbeitung ist, erzeugen Formatierungsunterschiede zwischen verschiedenen Office-Versionen in 34 Prozent der Fälle sichtbare Darstellungsabweichungen.</p><p>Dieser Leitfaden erklärt die technischen Unterschiede zwischen PDF und Word, beschreibt klar, in welchen Situationen welches Format die richtige Wahl ist, und zeigt, wie Sie kostenlos und ohne Anmeldung zwischen beiden Formaten konvertieren können – mit konkreten Empfehlungen für den Berufsalltag, die Bewerbung, den Vertragsabschluss und den privaten Gebrauch.</p>
Technischer Unterschied: Wie PDF und Word Dokumente speichern
<p>Der fundamentale Unterschied zwischen PDF und Word liegt in der Art, wie beide Formate ein Dokument beschreiben – und damit auch darin, was mit dem Dokument möglich ist.</p><p><strong>Word (DOCX)</strong> speichert ein Dokument als strukturierten Datenstrom: Textinhalte, Formatierungsregeln, Stile und Referenzen auf Schriftarten werden als separate, miteinander verbundene Elemente abgelegt. Das bedeutet: Word-Dokumente sind dynamisch. Sie lassen sich öffnen, bearbeiten, ergänzen und formatieren. Aber genau diese Dynamik ist auch die Schwachstelle: Wenn ein Word-Dokument auf einem Computer geöffnet wird, auf dem eine bestimmte Schriftart fehlt, ersetzt das Programm sie automatisch durch eine ähnliche – was das Layout verschieben kann. Wenn eine ältere Office-Version neuere DOCX-Features nicht kennt, werden sie ignoriert oder falsch dargestellt.</p><p><strong>PDF (Portable Document Format)</strong> speichert ein Dokument als fixierte Beschreibung seines exakten visuellen Erscheinungsbilds: Schriften werden eingebettet, Positionen jedes Elements sind absolut definiert, Farben sind gerätunabhängig kodiert. Ein PDF sieht auf einem iPhone 16, einem Windows-10-Laptop mit Office 2016 und einem Linux-Desktop ohne jede Office-Installation exakt gleich aus. Diese Unveränderlichkeit ist gleichzeitig die stärkste Eigenschaft und die bekannteste Einschränkung des Formats.</p><p>Für die Praxis ergeben sich daraus klare Implikationen: Word-Dokumente eignen sich für die Erstellungsphase eines Dokuments – wenn mehrere Personen kollaborieren, Texte noch korrigiert werden und das Layout noch angepasst wird. PDF eignet sich für die Distributionsphase – wenn ein Dokument fertiggestellt ist und in genau dieser Form weitergegeben, gedruckt oder archiviert werden soll.</p><p>Ein häufig übersehener Unterschied betrifft die Dateigröße: PDF-Dateien sind im Durchschnitt 35 Prozent kleiner als äquivalente Word-Dokumente, da DOCX-Dateien neben dem eigentlichen Inhalt erhebliche Mengen an Metadaten, Revisions-Historien und internen Strukturdaten speichern. Für den E-Mail-Versand oder die Veröffentlichung auf Websites ist PDF daher die platzsparendere Wahl.</p>
- 1Eigenen Anwendungsfall einordnen: Stellen Sie sich vor dem Erstellen eines Dokuments drei einfache Fragen: Muss das Dokument noch von anderen Personen bearbeitet werden? Wenn ja, wählen Sie Word. Soll das Dokument auf verschiedenen Geräten identisch aussehen? Wenn ja, exportieren Sie am Ende als PDF. Soll das Dokument langfristig archiviert werden und in 10 Jahren noch lesbar sein? Dann ist PDF/A die optimale Wahl.
- 2Word-Dokument immer als PDF exportieren vor der Weitergabe: Erstellen Sie Dokumente in Word, exportieren Sie sie jedoch vor dem Versenden oder Veröffentlichen als PDF. Der einfachste Weg in Word: Datei → Exportieren → PDF/XPS erstellen. Alternativ nutzen Sie lazy-pdf.com/de/word-to-pdf für eine schnelle, kostenlose Konvertierung ohne Qualitätsverlust. So behalten Sie die editierbare Word-Version intern und geben ausschließlich fixierte PDFs weiter.
- 3Formatversionen sauber trennen: Benennen Sie Arbeitsdateien klar: Projektbericht_v3_Entwurf.docx für die Word-Arbeitsversion und Projektbericht_final_2024.pdf für die freigegebene PDF-Version. Vermeiden Sie es, finale PDFs erneut zu bearbeiten oder umzukonvertieren – jede Rückkonvertierung von PDF zu Word kostet Formatierungsqualität. Die Word-Datei ist Ihr Masterdokument, das PDF Ihre Ausgabedatei.
Wann Word (DOCX) das richtige Format ist
<p>Word ist das richtige Werkzeug, wenn der Inhalt eines Dokuments noch in Bewegung ist. Das gilt für die meisten Phasen der Dokumenterstellung im Berufsalltag.</p><p><strong>Kollaborative Bearbeitung</strong>: Wenn ein Dokument von mehreren Personen kommentiert, überarbeitet oder mit Track Changes ergänzt werden soll, ist Word ohne Alternative. Die Kommentar- und Überarbeitungsfunktionen von Word – und in geringerem Umfang auch von Google Docs mit .docx-Export – sind für kollaborative Workflows optimiert. Ein PDF kann von mehreren Personen mit Kommentaren versehen werden (mit Adobe Acrobat oder kostenpflichtigen Tools), bietet aber keine nativen Track-Changes-Funktionen für gemeinsame Überarbeitungsprozesse.</p><p><strong>Vorlagen und Briefvorlagen</strong>: Für wiederholt verwendete Dokumentvorlagen – Angebote, Rechnungen, Berichte, Vertragsvorlagen – ist Word optimal, da Platzhalter, Felder und Makros eingebaut werden können. Die fertige Version wird dann vor dem Versand als PDF exportiert. Dieses Zwei-Phasen-Modell (Bearbeitung in Word, Distribution als PDF) ist der professionelle Standard in den meisten deutschen Unternehmen und wird von über 85 Prozent aller deutschen Office-Nutzer laut einer Microsoft-Umfrage aus 2023 praktiziert.</p><p><strong>Textlastige Dokumente in Bearbeitung</strong>: Bücher, Diplomarbeiten, Gutachten und Berichte, die noch korrigiert werden, sind in Word besser aufgehoben als in PDF. Die Autokorrekturfunktionen, Inhaltsverzeichnisgenerierung, Querverweise und Literaturverwaltungs-Plugins (z. B. Zotero, Citavi) arbeiten nativ mit Word-Dateien. Für die Abgabe wird am Ende als PDF exportiert.</p><p><strong>Interne Kommunikation</strong>: Für rein interne Dokumente – Meeting-Protokolle, Teamnotizen, interne Berichte – ist das Format weniger kritisch. Word ist hier häufig einfacher, da keine Konvertierung nötig ist und alle Beteiligten in der gleichen Umgebung arbeiten. Wenn diese Dokumente jedoch nach außen gehen, gilt: immer als PDF exportieren.</p><p><strong>Formulare und ausfüllbare Dokumente im Entwurfsstadium</strong>: Wenn Sie ein Formular entwerfen, das andere Personen ausfüllen sollen, beginnen Sie in Word. Für die finale Veröffentlichung als ausfüllbares Formular empfiehlt sich jedoch die Konvertierung in ein PDF-Formular mit ausfüllbaren Feldern – diese lassen sich auf jedem Gerät ohne spezielle Software ausfüllen. Ein Word-Formular kann dagegen nur von Nutzern mit einer kompatiblen Office-Version sinnvoll geöffnet werden.</p><p>Ein unterschätzter Vorteil von Word bei der Langzeitarchivierung: Das OOXML-Format (ISO/IEC 29500) ist seit 2008 standardisiert. Ältere .doc-Dateien (Word 97–2003) sind dagegen proprietär und nicht standardisiert – was ihre Langzeitlesbarkeit gefährdet. Wer alte .doc-Dateien langzeitarchivieren möchte, sollte sie entweder in .docx konvertieren oder – noch besser – als PDF/A exportieren, dem ISO-Standard für die Langzeitarchivierung.</p>
Wann PDF das richtige Format ist
<p>PDF ist das richtige Format, wenn Zuverlässigkeit, Konsistenz und Unveränderlichkeit Vorrang haben. Das trifft auf eine überraschend große Anzahl von Alltagssituationen zu.</p><p><strong>Bewerbungsunterlagen</strong>: 73 Prozent aller deutschen HR-Manager erwarten Bewerbungsunterlagen als PDF (Bitkom 2023). Der Grund: Ein Lebenslauf als Word-Datei kann auf dem Computer des Personalers anders aussehen als beim Absender – verschobene Elemente, fehlende Schriften, verändertes Layout können einen negativen ersten Eindruck erzeugen. Als PDF sieht der Lebenslauf auf jedem Gerät exakt so aus, wie er gestaltet wurde. Mehr dazu in unserem Leitfaden zur <a href='/de/blog/pdf-bewerbung-professionelle-unterlagen'>professionellen Bewerbungsmappe als PDF</a>.</p><p><strong>Verträge und rechtliche Dokumente</strong>: 78 Prozent aller Geschäftsverträge werden als PDF verteilt (DocuSign Business Report 2023). PDFs sind als manipulationssicher wahrgenommen – und mit LazyPDF Protect lässt sich diese Manipulationssicherheit durch einen Schreibschutz technisch verankern. Für digitale Signaturen auf Verträgen ist PDF das Standardformat aller gängigen Signaturlösungen.</p><p><strong>Veröffentlichungen und Berichte</strong>: Whitepapers, Jahresberichte, Produktkataloge und technische Dokumentationen werden fast ausnahmslos als PDF veröffentlicht. Der Grund: Das Layout ist auf allen Geräten identisch, die Datei lässt sich einfach drucken, und mit LazyPDF können mehrere Kapitel oder Anhänge unkompliziert zusammengeführt werden.</p><p><strong>Langzeitarchivierung</strong>: Für Dokumente, die Jahrzehnte aufbewahrt werden müssen – Patientenakten (10+ Jahre), Steuerdokumente (10 Jahre nach § 147 AO), Baugenehmigungen, notarielle Urkunden – ist PDF/A der ISO-Standard für Langzeitarchivierung. PDF/A-1b und PDF/A-2b schließen alle externen Abhängigkeiten aus und garantieren, dass das Dokument in 20 oder 30 Jahren ohne Spezialsoftware lesbar ist. Unsere Erklärung des <a href='/de/blog/pdfa-archivformat-langzeitarchivierung'>PDF/A-Archivformats</a> erklärt die Details.</p><p><strong>E-Mail-Anhänge für externe Empfänger</strong>: Wann immer Dokumente an externe Empfänger gesendet werden – Kunden, Behörden, Geschäftspartner – ist PDF die professionellere Wahl. Externe Empfänger haben möglicherweise keine kompatible Office-Version, können aber PDF-Dateien auf jedem Gerät öffnen, selbst ohne spezielle Software, da alle modernen Browser integrierte PDF-Lesefunktionen besitzen.</p>
- 1Checkliste vor dem Versand: Bevor Sie ein Dokument an externe Empfänger senden, prüfen Sie: Ist der Inhalt endgültig? Soll der Empfänger nichts ändern? Muss das Layout auf allen Geräten identisch sein? Wenn Sie alle drei Fragen mit Ja beantwortet haben, konvertieren Sie das Dokument in PDF. Bei Unsicherheit: Senden Sie immer PDF – ein Word-Dokument können Sie intern immer noch bearbeiten, aber nach außen zeigen Sie die finale Version.
- 2Konvertierung für spezifische Verwendungszwecke optimieren: Für den Druck: Exportieren Sie als PDF mit eingebetteten Schriften und 300 dpi Bildauflösung. Für die Webveröffentlichung: Komprimieren Sie das PDF mit LazyPDF Compress auf unter 2 MB für schnelle Ladezeiten. Für die Langzeitarchivierung: Exportieren Sie als PDF/A-2b (in Word: Datei → Exportieren → unter 'Optionen' PDF/A-Standard aktivieren).
- 3Schreibschutz für finale Dokumente setzen: Für Dokumente, die nicht verändert werden sollen – Verträge, offizielle Berichte, zertifizierte Übersetzungen – aktivieren Sie nach der Konvertierung einen Schreibschutz mit LazyPDF Protect. Öffnen Sie lazy-pdf.com/de/protect, laden Sie das PDF hoch und wählen Sie 'Schreibschutz ohne Öffnungspasswort'. Das Dokument bleibt für alle lesbar und ausdruckbar, kann aber nicht mehr editiert werden.
Word in PDF konvertieren: Methoden und ihre Qualitätsunterschiede
<p>Nicht alle Word-zu-PDF-Konvertierungen sind gleich. Je nach Methode unterscheiden sich Layout-Treue, Schrifteinbettung und die Behandlung von Sonderzeichen erheblich – was besonders für professionelle Dokumente relevant ist.</p><p><strong>Methode 1: Speichern als PDF in Word (empfohlen für einfache Dokumente)</strong>: Der einfachste Weg: In Word unter Datei → Speichern unter → PDF. Diese Methode ist für einfache Dokumente mit Standard-Schriftarten gut geeignet. Bei Dokumenten mit komplexem Layout, eingebetteten Diagrammen oder speziellen Schriften kann die Qualität jedoch variieren.</p><p><strong>Methode 2: Exportieren als PDF in Word (empfohlen für professionelle Dokumente)</strong>: Der professionellere Weg: Datei → Exportieren → PDF/XPS erstellen. Diese Methode bietet mehr Optionen: Bildauflösung wählen, Schriften vollständig einbetten, Barrierefreiheitstags hinzufügen und PDF/A für die Archivierung aktivieren. Für Bewerbungsunterlagen, Geschäftsberichte und rechtliche Dokumente immer diese Methode verwenden.</p><p><strong>Methode 3: LazyPDF Word zu PDF (empfohlen für zuverlässige Online-Konvertierung)</strong>: Für Nutzer ohne Microsoft Word – zum Beispiel auf Mobilgeräten oder im Browser – bietet LazyPDF eine zuverlässige Konvertierung unter lazy-pdf.com/de/word-to-pdf. Das Tool verwendet LibreOffice auf einem EU-Server für die Konvertierung und erzielt für die große Mehrheit der DOCX-Dateien pixelgenaue Ergebnisse. Keine Installation, keine Anmeldung, kein Abonnement. Detaillierte Hinweise erklärt unser Leitfaden zum <a href='/de/blog/word-zu-pdf-konvertieren-kostenlos'>kostenlosen Word-zu-PDF-Konverter</a>.</p><p>Ein häufiger Fehler beim Word-zu-PDF-Export: Schriften nicht einbetten. Wenn eine Word-Datei eine Schriftart verwendet, die nur auf dem eigenen Computer installiert ist, und diese beim PDF-Export nicht eingebettet wird, ersetzt der PDF-Viewer sie beim Öffnen durch eine Standardschrift – mit sichtbaren Unterschieden im Layout. Aktivieren Sie in den Export-Einstellungen immer die Option 'Alle Schriftarten einbetten'. LazyPDF erledigt das automatisch.</p>
PDF zu Word umwandeln: Möglichkeiten, Genauigkeit und Grenzen
<p>Die Rückkonvertierung von PDF zu Word ist deutlich komplexer als die Vorwärtskonvertierung. Ein PDF speichert keine Dokument-Struktur – nur visuelle Positionen von Textelementen. Das bedeutet: Ein PDF-zu-Word-Konverter muss aus diesen Positionen rekonstruieren, welche Textblöcke zusammengehören, wo Absätze enden, und wie Tabellen strukturiert waren. Das ist technisch möglich, aber mit Einschränkungen verbunden. Es gibt daher gute Gründe, eine Rückkonvertierung nur dann vorzunehmen, wenn kein Original-Word-Dokument mehr verfügbar ist oder der Textinhalt grundlegend überarbeitet werden soll.</p><p><strong>Textbasierte PDFs</strong>: PDFs, die aus Word oder einer anderen Textverarbeitungsanwendung erstellt wurden (nicht gescannte Dokumente), lassen sich mit modernen Tools wie LazyPDF PDF zu Word mit hoher Genauigkeit zurückkonvertieren. Typische Genauigkeit: 90–97 Prozent der Textformatierung, 75–90 Prozent des Layouts (Tabellen, Spalten, Textfluss). Für einfache Textdokumente ohne komplexes Layout ist die Genauigkeit höher.</p><p><strong>Gescannte PDFs</strong>: Gescannte PDFs – also Fotos oder Scans von Papierdokumenten – enthalten keinen maschinenlesbaren Text, sondern nur Bilder. Für diese Dateien muss zuerst OCR (Optical Character Recognition) angewendet werden. LazyPDF OCR macht gescannte PDFs zunächst durchsuchbar, anschließend können sie mit LazyPDF PDF zu Word konvertiert werden. Die Erkennungsgenauigkeit von Tesseract-basierter OCR liegt bei sauber gescannten Dokumenten bei 94–98 Prozent. Mehr dazu in unserem Leitfaden zur <a href='/de/blog/pdf-durchsuchbar-machen-ocr-texterkennung'>OCR-Texterkennung</a>.</p><p>Eine wichtige Empfehlung für die Praxis: Konvertieren Sie PDFs nur dann zu Word zurück, wenn Sie den Textinhalt wirklich bearbeiten müssen. Wenn Sie nur Text entnehmen möchten, reicht es, den Text aus dem PDF-Viewer zu kopieren. Wenn Sie das Layout beibehalten möchten, ist die PDF-Version immer zuverlässiger als eine rückkonvertierte Word-Datei. Verwenden Sie PDF zu Word als Werkzeug für die Inhaltsextraktion, nicht als Ersatz für das Original-Word-Dokument.</p><p>Für die Konvertierung von PDFs aus Excel-Tabellen empfiehlt sich ein separater Weg: LazyPDF PDF zu Word extrahiert Tabellen aus PDF, aber eine präzisere Extraktion tabellarischer Daten bietet ein spezialisierter Konverter. Unser Artikel zur <a href='/de/blog/pdf-in-excel-konvertieren-kostenlos'>kostenlosen PDF-zu-Excel-Konvertierung</a> erklärt den besten Workflow für tabellarische Daten.</p>
PDF vs. Word: Der direkte Vergleich auf einen Blick
<p>Nach der detaillierten Betrachtung fassen wir die wichtigsten Unterschiede in einem direkten Vergleich zusammen – für die schnelle Orientierung im Berufsalltag.</p><p><strong>Darstellungskonsistenz</strong>: PDF gewinnt deutlich. ISO-Standard 32000 garantiert identische Darstellung auf 99,9 Prozent aller Geräte. Word zeigt auf verschiedenen Office-Versionen in 34 Prozent der Fälle Formatierungsunterschiede.</p><p><strong>Bearbeitbarkeit</strong>: Word gewinnt deutlich. DOCX ist das Standardformat für Textbearbeitung. PDF kann mit spezialisierten Tools bearbeitet werden, aber nicht mit der gleichen Leichtigkeit und Präzision.</p><p><strong>Dateigröße</strong>: PDF gewinnt. Durchschnittlich 35 Prozent kleiner als äquivalente Word-Dokumente, da DOCX Metadaten, Revisionsverlauf und XML-Strukturdaten speichert.</p><p><strong>Kompatibilität</strong>: PDF gewinnt. Öffenbar auf jedem Gerät ohne installierte Software – alle modernen Browser haben native PDF-Unterstützung. Word erfordert Microsoft Office, LibreOffice, Google Docs oder eine kompatible Alternative.</p><p><strong>Langzeitarchivierung</strong>: PDF/A gewinnt klar. ISO 19005-Standard seit 2005, bewährt für Archivierungspflichten bis 30 Jahre. Word/DOCX ist standardisiert (ISO/IEC 29500), aber ältere .doc-Dateien nicht.</p><p><strong>Kollaboration</strong>: Word gewinnt. Track Changes, Kommentare, gleichzeitiges Bearbeiten in SharePoint/OneDrive sind nativ integriert. PDF-Kollaborationstools sind kostenpflichtig oder eingeschränkt.</p><p><strong>Druckqualität</strong>: PDF gewinnt. Eingebettete Schriften und absolute Positionierung garantieren 1:1-Übereinstimmung zwischen Bildschirmdarstellung und Ausdruck. Word kann je nach Drucker-Driver leicht variieren.</p><p>Die praktische Empfehlung: Erstellen Sie Dokumente in Word, verteilen Sie sie als PDF. Dieses Zwei-Format-Modell kombiniert die Stärken beider Formate optimal und ist der professionelle Standard in deutschen Unternehmen, Behörden und Universitäten. Mit LazyPDF können Sie jederzeit kostenlos und ohne Anmeldung zwischen beiden Formaten wechseln.</p>
Häufig gestellte Fragen
Kann ich ein PDF so einfach bearbeiten wie ein Word-Dokument?
Nein – PDFs sind als fixierte Darstellungsformate konzipiert, nicht als Bearbeitungsformate. Einfache Textänderungen sind mit spezialisierten PDF-Editoren möglich, aber aufwendiger als in Word. Für umfangreichere Bearbeitungen empfiehlt sich die Rückkonvertierung zu Word mit LazyPDF PDF zu Word, die Bearbeitung in Word, und anschließend erneuter PDF-Export.
Warum ist meine Word-Datei auf einem anderen Computer anders formatiert?
Word-Dokumente referenzieren Schriftarten und berechnen das Layout dynamisch beim Öffnen. Wenn eine verwendete Schriftart auf dem anderen Computer nicht installiert ist, substituiert Word sie durch eine ähnliche, was das Layout verschieben kann. Lösung: Vor der Weitergabe immer als PDF exportieren – PDFs betten alle Schriften ein und zeigen überall identisches Layout.
Welches Format sollte ich für meine Bewerbung verwenden?
Immer PDF. 73 Prozent aller deutschen HR-Manager erwarten Bewerbungsunterlagen als PDF. Ein Lebenslauf als Word-Datei kann auf dem Rechner des Personalers durch verschiedene Office-Versionen anders aussehen – verschobene Elemente oder fehlende Schriften hinterlassen einen schlechten ersten Eindruck. Als PDF sieht Ihr Lebenslauf auf jedem Gerät exakt so aus, wie Sie ihn gestaltet haben.
Verliere ich Qualität, wenn ich Word in PDF konvertiere?
Bei korrekter Konvertierung nein. Wichtig: Alle Schriften müssen eingebettet werden (in Word unter Exportoptionen aktivierbar). Für Dokumente mit Bildern empfiehlt sich die Exportoption mit 300 dpi Bildauflösung für Druck und 150 dpi für die Web-Veröffentlichung. LazyPDF Word zu PDF erledigt das automatisch und erzeugt qualitativ hochwertige PDFs ohne manuelle Einstellungen.
Wie groß ist der Dateigrößenunterschied zwischen PDF und Word?
PDF-Dateien sind im Durchschnitt 35 Prozent kleiner als äquivalente Word-Dokumente. DOCX speichert neben dem Inhalt auch Metadaten, Revisionsverlauf, XML-Strukturdaten und teils Thumbnails. Mit LazyPDF Compress lässt sich ein bereits konvertiertes PDF zusätzlich verkleinern – typischerweise auf 20–70 Prozent der Originalgröße, je nach Bildanteil.
Kann ich ein gescanntes PDF genauso gut bearbeiten wie ein Word-Dokument?
Nicht direkt – gescannte PDFs enthalten nur Bilder, keinen bearbeitbaren Text. Der Workflow für gescannte PDFs: Erst OCR mit LazyPDF anwenden, um den Text maschinenlesbar zu machen. Dann kann der Text kopiert oder das Dokument mit LazyPDF PDF zu Word konvertiert werden. Die Erkennungsgenauigkeit liegt bei sauber gescannten Dokumenten bei 94–98 Prozent.