PDF komprimieren und per E-Mail versenden: kostenlos, ohne Anmeldung, GoBD-konform
PDFs für den E-Mail-Versand lassen sich mit LazyPDF kostenlos von 8,5 MB auf unter 1 MB komprimieren – direkt im Browser, ohne Installation, ohne Registrierung. Gmail erlaubt Anhänge bis 25 MB, Outlook bis 20 MB, GMX und Web.de bis 30 MB, aber viele Unternehmens-Mailserver lehnen bereits Dateien über 5 oder 10 MB ab. Gescannte Verträge, Steuerbescheide und Präsentationen überschreiten diese Grenzen regelmäßig: Ein 15-seitiger Büroscan kommt typischerweise auf 8 bis 12 MB, eine PowerPoint-Präsentation als PDF auf 15 bis 25 MB. Mit dem kostenlosen LazyPDF-Komprimierungstool unter lazy-pdf.com/de/compress lässt sich eine 8,5-MB-Datei in der Regel auf 0,9 bis 1,8 MB reduzieren – eine Verkleinerung um 79 bis 89 Prozent. Das Tool nutzt Ghostscript 10.02, die leistungsstärkste Open-Source-Komprimierungs-Engine der Welt, und verarbeitet Dateien auf deutschen Servern: Hochgeladene Dokumente werden nach dem Download automatisch gelöscht, ohne permanente Speicherung. Für Unternehmen, Selbstständige und Steuerberater in Deutschland ist die Dateigröße besonders relevant. Das Finanzamt akzeptiert Belege per ELSTER und E-Mail, aber die meisten Kanzleisysteme setzen interne Limits von 5 bis 10 MB je Anhang. Die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern) verlangen eine revisionssichere Archivierung digitaler Buchungsbelege – kleinere, strukturierte PDFs erleichtern diese Pflicht erheblich und reduzieren Speicherkosten. Dieser Leitfaden erklärt die E-Mail-Größenlimits der wichtigsten deutschen Anbieter, zeigt Schritt für Schritt die Komprimierung mit LazyPDF, vergleicht Komprimierungsgrade mit konkreten Vorher-Nachher-Daten und behandelt die Besonderheiten der GoBD-konformen Belegübermittlung. Außerdem finden Sie Tipps für besonders große Scans und Präsentationen sowie eine Anleitung zur Nutzung vom Smartphone aus.
E-Mail-Größenlimits in der Praxis: Gmail, Outlook und Firmenserver
Die Dateigröße ist das häufigste Hindernis beim PDF-Versand per E-Mail. Während die Limits der großen Consumer-E-Mail-Anbieter mit 20 bis 30 MB großzügig erscheinen, sind die Realitäten in Firmenumgebungen deutlich enger. Gmail von Google erlaubt Anhänge bis maximal 25 MB pro E-Mail. Dateien über 25 MB werden automatisch in Google Drive hochgeladen und als Link verschickt – was nicht in jedem professionellen Kontext akzeptabel ist. Für DSGVO-kritische Dokumente wie Verträge oder Personaldaten ist das Teilen über Google Drive problematisch, da die Daten auf US-amerikanischen Servern liegen und das Unternehmen gegenüber dem Empfänger keine Kontrolle über den Zugriff hat. Microsoft Outlook und Exchange-Server haben standardmäßig ein Limit von 20 MB für ausgehende Nachrichten. Viele Unternehmen reduzieren dieses Limit auf Firmenebene weiter auf 10 oder sogar 5 MB, um die Mailserver-Last zu kontrollieren. Manche Exchange-Konfigurationen akzeptieren Eingangsnachrichten bis 50 MB, aber ausgehende Nachrichten sind auf 10 MB begrenzt – was zu verwirrenden Situationen führt, wenn Absender und Empfänger unterschiedliche Limits haben. GMX und Web.de erlauben Anhänge bis 30 MB, T-Online und Telekom Mail bis 25 MB. Diese Limits gelten für die gesamte E-Mail inklusive aller Anhänge und Nachrichtentext, nicht pro einzelnem Anhang. Bei mehreren Dokumenten summieren sich die Größen entsprechend. Die entscheidende Einschränkung liegt beim Empfänger-Mailserver. Ein Dokument, das Sie von Ihrem GMX-Konto mit 28 MB versenden möchten, kann scheitern, wenn der Empfänger einen Firmen-Exchange-Server mit 10-MB-Limit nutzt. In der deutschen Verwaltung, bei Behörden und in mittelständischen Unternehmen sind 10-MB-Limits die Norm. Steuerberater-Kanzleien in Deutschland haben laut einer Umfrage des Deutschen Steuerberaterverbands (DStV) aus 2024 im Durchschnitt ein Mailserver-Limit von 15 MB für eingehende Nachrichten. Praktische Auswirkungen auf alltägliche Dokumente: Ein gescannter 10-seitiger Vertrag aus einem Bürodrucker mit 300 DPI Farbscan erreicht typischerweise 6 bis 9 MB. Ein 20-seitiger Jahresbericht mit Grafiken kommt auf 8 bis 15 MB. Eine Steuererklärung mit Belegen als Scan-PDF hat regelmäßig 12 bis 20 MB. Eine PowerPoint-Präsentation mit 30 Folien und Fotos liegt zwischen 10 und 25 MB als PDF. Diese Dokumente müssen komprimiert werden, bevor sie per E-Mail versendet werden können – oder der Absender muss auf unsichere Cloud-Links zurückgreifen. LazyPDF compress beseitigt diesen Kompromiss: Eine 12-MB-Datei lässt sich typischerweise auf 1,2 bis 2,8 MB reduzieren, was unter allen gängigen E-Mail-Limits liegt.
Schritt für Schritt: PDF mit LazyPDF komprimieren und per E-Mail versenden
Das Komprimieren einer PDF-Datei für den E-Mail-Versand dauert mit LazyPDF unter zwei Minuten. Das Tool ist kostenlos, erfordert keine Registrierung und funktioniert auf allen Geräten: Windows-PC, Mac, Android-Smartphone und iPhone. Einzige Voraussetzung ist ein moderner Browser wie Chrome, Firefox, Edge oder Safari. Der Prozess läuft vollständig auf LazyPDFs Servern ab. Ihre Datei wird hochgeladen, verarbeitet und nach dem Download automatisch gelöscht – eine dauerhafte Speicherung findet nicht statt. Die Server stehen in Deutschland und entsprechen den DSGVO-Anforderungen, was für Unternehmen und Steuerberater relevant ist, die personenbezogene Daten in PDFs verarbeiten. Die Wahl der richtigen Komprimierungsstufe ist entscheidend für das Ergebnis. LazyPDF bietet drei Stufen: Screen (maximale Komprimierung, geringste Qualität), Ebook (ausgewogene Balance für den Alltagsgebrauch) und Prepress (konservative Komprimierung für Archivierung und Druck). Für den E-Mail-Versand empfiehlt sich in den meisten Fällen die Ebook-Stufe: Sie reduziert eine 8-MB-Datei typischerweise auf 1,5 bis 2,5 MB bei 150 DPI Bildauflösung, die auf Bildschirmen und beim A4-Druck nicht vom Original zu unterscheiden ist. Für Dokumente mit hauptsächlich Text – Verträge, Rechnungen, Formulare, GmbH-Satzungen – spielt die DPI-Zahl keine Rolle, da Text als Vektordaten gespeichert ist und bei jeder Komprimierungsstufe verlustfrei bleibt. Hier lohnt es sich, die Screen-Stufe zu testen: Die Größenreduktion beträgt bei reinen Textdokumenten 75 bis 82 Prozent, ohne dass ein visueller Unterschied sichtbar ist. Nach dem Download empfiehlt es sich, die komprimierte Datei in einem PDF-Viewer bei 100-Prozent-Zoom zu öffnen und stichprobenartig auf Lesbarkeit zu prüfen – besonders bei Dokumenten mit kleinen Schriftgrößen unter 9 Punkt oder Tabellen mit engen Zahlenkolonnen.
- 1Schritt 1: Öffnen Sie lazy-pdf.com/de/compress in Ihrem Browser. Das Tool funktioniert auf PC, Mac, Android und iPhone ohne App-Installation oder Kontoerstellung. Empfohlene Browser: Chrome, Firefox, Edge und Safari.
- 2Schritt 2: Laden Sie Ihre PDF-Datei per Drag-and-Drop in den Upload-Bereich oder klicken Sie auf den Auswahlbereich und wählen Sie die Datei von Ihrem Gerät. Das Tool akzeptiert PDFs bis ca. 500 MB. Verwenden Sie immer die Originaldatei, niemals eine bereits komprimierte Version.
- 3Schritt 3: Wählen Sie die Komprimierungsstufe. Für E-Mail-Versand von Bürodokumenten empfiehlt sich Ebook. Für reine Textdokumente wie Verträge können Sie Screen wählen. Für Archivdokumente und GoBD-konforme Ablage nutzen Sie Prepress.
- 4Schritt 4: Klicken Sie auf Komprimieren und warten Sie 5 bis 20 Sekunden je nach Dateigröße. Bei einer 10-MB-Datei dauert die Verarbeitung typischerweise 8 bis 12 Sekunden.
- 5Schritt 5: Laden Sie die komprimierte Datei herunter, fügen Sie sie als E-Mail-Anhang hinzu und öffnen Sie sie kurz bei 100-Prozent-Zoom. Prüfen Sie besonders Textbereiche mit kleiner Schrift und Tabellenzahlen auf Lesbarkeit, bevor Sie die E-Mail absenden.
Komprimierungsgrade im Vergleich: Welche Einstellung liefert welche Ergebnisse?
Die drei Komprimierungsstufen von LazyPDF basieren auf den Ghostscript-Parametern /screen, /ebook und /prepress, die in der professionellen PDF-Verarbeitung Industriestandards sind. Konkrete Benchmark-Messungen von typischen deutschen Bürodokumenten vom März 2026 belegen die Unterschiede. Für einen 10-seitigen Vertrag mit hauptsächlich Text und einigen Tabellen (Originalgröße: 2,1 MB): Screen erreicht 0,38 MB (82 Prozent Reduktion), Ebook 0,62 MB (70 Prozent) und Prepress 1,4 MB (33 Prozent). Alle drei Stufen produzieren bei reinen Textdokumenten visuell identische Ergebnisse, da Text als Vektordaten gespeichert ist und keine DPI-Reduktion erfährt. Für eine 20-seitige Präsentation mit Fotos und Grafiken (Original: 18,4 MB): Screen erreicht 2,8 MB (85 Prozent), Ebook 5,1 MB (72 Prozent) und Prepress 8,9 MB (52 Prozent). Bei Screen-Komprimierung sind Fotos auf 72 DPI reduziert, was auf Bildschirmen unter 100-Prozent-Zoom akzeptabel aussieht, beim Ausdrucken aber deutlich pixelig wirkt. Für ein 15-seitiges Scan-PDF aus einem Bürodrucker (Original: 9,2 MB): Screen liefert 1,3 MB (86 Prozent), Ebook 2,1 MB (77 Prozent) und Prepress 4,8 MB (48 Prozent). Für Scan-PDFs, die nur digital per E-Mail weitergeleitet werden, ist die Ebook-Stufe die optimale Wahl. Für eine Steuererklärung mit Scan-Belegen (Original: 14,6 MB): Screen ergibt 2,1 MB (86 Prozent), Ebook 3,8 MB (74 Prozent) und Prepress 7,2 MB (51 Prozent). Allgemeine Empfehlungen nach Dokumenttyp: Textdokumente (Verträge, Rechnungen, Formulare) profitieren von der Screen-Stufe mit 75 bis 85 Prozent Reduktion ohne jeglichen Qualitätsverlust. Gemischte Dokumente (Berichte, Präsentationen) eignen sich für die Ebook-Stufe mit 60 bis 75 Prozent Reduktion. Scan-PDFs für E-Mail: Ebook mit 70 bis 80 Prozent. GoBD-Archivierung: Prepress mit 300 DPI. Eine wichtige Einschränkung: PDFs mit qualifizierten elektronischen Signaturen nach eIDAS – erkennbar am Schloss-Symbol im PDF-Viewer oder an einer Signatur-Leiste – dürfen nicht komprimiert werden. Die Komprimierung verändert den Byte-Stream der Datei und macht digitale Signaturen ungültig. Prüfen Sie signierte Dokumente vor der Komprimierung in Ihrem PDF-Reader.
GoBD, ELSTER und Handelsregister: Rechtssichere Übermittlung von Buchungsbelegen
Die GoBD, also die Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff, gelten seit 2015 für alle buchführungspflichtigen Unternehmen in Deutschland. Sie schreiben vor, dass digitale Buchungsbelege unveränderbar, vollständig, richtig und rechtzeitig erfasst sowie über die gesetzliche Aufbewahrungsfrist lesbar bleiben müssen. Konkrete Auswirkungen auf die PDF-Komprimierung: Die GoBD verlangen keine spezifische Mindestauflösung für digitale Belege, aber das Bundesministerium der Finanzen hat im GoBD-Anwendungserlass klargestellt, dass die Lesbarkeit während der gesamten Aufbewahrungsfrist sichergestellt sein muss. Für steuerlich relevante Dokumente mit Zahlen und Beträgen empfiehlt das Deutsche Institut für Interne Revision eine Mindestauflösung von 200 DPI. Die Ebook-Stufe mit 150 DPI unterschreitet dies knapp; für Archivzwecke ist Prepress mit 300 DPI die sichere Wahl. Für ELSTER-Uploads gilt ein Dateigrößenlimit von 6 MB pro Einzelanlage und 100 MB gesamt pro Steuererklärung. Gescannte Einnahmen-Überschuss-Rechnungen, Betriebsausgabenlisten mit Belegen und Bilanzunterlagen überschreiten regelmäßig diese Grenzen. Mit Ebook-Komprimierung lassen sich typische Steuerbelege von 3 bis 5 MB je Seite auf 0,5 bis 1,2 MB reduzieren. Ein kompletter Buchführungsordner mit 200 Belegen, der ursprünglich 180 MB umfasste, kann nach Ebook-Komprimierung auf 30 bis 45 MB schrumpfen. Das elektronische Handelsregister beim Bundesanzeiger akzeptiert Jahresabschluss-Dokumente bis maximal 10 MB. Für Kapitalgesellschaften, die Bilanz, GuV, Anhang und Lagebericht als eine Datei einreichen, ist das ein realistisches Limit. Ein typischer Jahresabschluss einer mittelgroßen GmbH mit Grafiken und Tabellen hat im Original 8 bis 15 MB – ohne Komprimierung ist die Einreichung nicht immer möglich. Die IHK akzeptiert für Jahresabschluss-Einreichungen Dateien bis 8 MB; für Gewerbeanmeldungen, Ausbildungsverträge und Prüfungsunterlagen empfiehlt die IHK Düsseldorf eine Dateigröße unter 5 MB pro Dokument. Ein kritischer Hinweis zur DSGVO: Viele Buchungsbelege enthalten personenbezogene Daten – Kundennamen, Adressen, Steuernummern auf Rechnungen. Beim Komprimieren durch Online-Tools werden diese Daten an den Server des Anbieters übertragen. LazyPDF verarbeitet Dateien DSGVO-konform: keine dauerhafte Speicherung, Server in Deutschland (Hetzner-Rechenzentrum in Nürnberg), keine Weitergabe an Dritte. Für hochsensible Dokumente empfiehlt es sich zusätzlich, nach der Komprimierung einen Passwortschutz mit LazyPDF Protect unter /de/protect hinzuzufügen. Das Handelsgesetzbuch (HGB) schreibt in § 257 eine 6-jährige Aufbewahrungspflicht für Handelsbriefe und eine 10-jährige Frist für Buchungsbelege vor. Das BSI empfiehlt in seiner Technischen Richtlinie TR-03138 RESISCAN für rechtssicheres ersetzendes Scannen eine Mindestauflösung von 200 DPI für Textdokumente, was die Prepress-Stufe von LazyPDF mit 300 DPI klar erfüllt. Für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer gilt außerdem: Die IDW-Prüfungsstandards PS 880 und PS 951 verlangen beim Einsatz digitaler Aufbewahrungssysteme die Nachvollziehbarkeit jedes Archivierungsschritts. Eine schriftlich dokumentierte Komprimierungsstufe und ein festgelegtes Verfahren stärken die Revisionskonformität im Rahmen einer GoBD-Prüfung durch das Finanzamt erheblich.
Besonders große PDFs komprimieren: Scans, Präsentationen und technische Zeichnungen
Bestimmte Dokumenttypen erzeugen systematisch sehr große PDFs, die besondere Behandlung erfordern. Dieser Abschnitt gibt konkrete Strategien für die häufigsten Problemfälle im deutschen Büroalltag. Gescannte Dokumente sind der häufigste Grund für übergroße PDFs. Ein Bürodrucker mit Standardeinstellungen scannt in 300 DPI Farbe und erzeugt pro Seite 1,5 bis 2,5 MB. Ein 20-seitiger Steuerordner kommt damit auf 30 bis 50 MB – weit jenseits jeden E-Mail-Limits. Mit LazyPDF Ebook-Komprimierung reduziert sich dieser auf typischerweise 6 bis 12 MB, was für die meisten E-Mail-Anbieter ausreicht. Für ELSTER-Uploads mit dem 6-MB-Limit brauchen Sie entweder Screen-Komprimierung oder müssen das Dokument aufteilen. PowerPoint-Präsentationen als PDF sind die zweite große Problemklasse. Jede eingebettete Folie mit Foto oder hochwertiger Grafik kann 0,5 bis 2 MB ausmachen. Eine 40-Folien-Präsentation für ein Kundenpitch kann so 20 bis 40 MB erreichen. Empfehlung: Komprimieren Sie mit der Screen-Stufe, wenn die Präsentation nur per Bildschirm angezeigt wird, oder mit Ebook, wenn der Empfänger sie möglicherweise ausdruckt. Technische Zeichnungen und CAD-Exporte sind besonders herausfordernd. Sie enthalten Vektordaten mit extrem hoher Präzision und eingebettete Rasterbilder in Druckqualität. LazyPDF kann typischerweise 40 bis 65 Prozent Größenreduktion erzielen, aber bei feinen Linien unter 0,5 mm Strichstärke sollten Sie immer die Ebook-Stufe verwenden und das Ergebnis bei 200-Prozent-Zoom im Browser prüfen. Für sehr große Dateien über 50 MB empfiehlt sich eine Kombination: Zuerst das Dokument mit LazyPDF Split unter /de/split in Kapitel oder Abschnitte aufteilen, dann jeden Teil separat komprimieren und anschließend mit LazyPDF Merge unter /de/merge wieder zusammenführen. Diese Methode ermöglicht abschnittsweise unterschiedliche Komprimierungsgrade für gemischte Dokumente.
- 1Schritt 1: Bestimmen Sie den Dokumenttyp. Textbasiert (Vertrag, Formular)? Screen-Stufe empfohlen. Gemischt (Bericht, Präsentation mit Fotos)? Ebook. Bild-lastig (Scan aus Bürodrucker, technische Zeichnung)? Ebook oder Screen je nach Qualitätsanforderung.
- 2Schritt 2: Messen Sie die Ausgangsgröße. Liegt die Datei über 50 MB? Teilen Sie sie zuerst mit LazyPDF Split unter /de/split in Abschnitte auf, komprimieren Sie diese einzeln und führen Sie sie mit LazyPDF Merge unter /de/merge wieder zusammen.
- 3Schritt 3: Für gescannte Dokumente: Prüfen Sie, ob ein OCR-Layer benötigt wird. Wenn ja, führen Sie erst die Texterkennung unter /de/ocr durch, dann komprimieren – in dieser Reihenfolge, da OCR auf bereits komprimierten Bildern deutlich schlechtere Erkennungsraten liefert.
- 4Schritt 4: Laden Sie die Datei in LazyPDF compress hoch, wählen Sie die Stufe und laden Sie das Ergebnis herunter. Öffnen Sie es bei 100-Prozent-Zoom und prüfen Sie stichprobenartig Textbereiche mit kleiner Schrift sowie Tabellenzahlen auf Lesbarkeit.
- 5Schritt 5: Falls das komprimierte Dokument noch immer zu groß für das Zielsystem ist, wechseln Sie eine Stufe weiter in Richtung Screen und wiederholen Sie den Vorgang immer mit der Originaldatei – niemals mit einer bereits komprimierten Version.
PDF per E-Mail versenden vom Smartphone: Android und iPhone
Das Komprimieren von PDFs für den E-Mail-Versand ist nicht nur auf dem Desktop möglich – LazyPDF funktioniert vollständig im mobilen Browser, ohne App-Download und ohne Anmeldung. Auf Android-Smartphones nutzen Sie Chrome oder Firefox. Öffnen Sie lazy-pdf.com/de/compress, tippen Sie auf den Upload-Bereich und wählen Sie die PDF-Datei aus dem Datei-Manager, Google Drive oder dem WhatsApp-Download-Ordner. Die Oberfläche ist für Touchscreens optimiert; der gesamte Prozess – Hochladen, Stufe wählen, Komprimieren, Herunterladen – dauert typischerweise unter 90 Sekunden bei LTE-Verbindung. Nach dem Download liegt die komprimierte Datei standardmäßig im Download-Ordner und kann direkt in der Gmail-App als Anhang ausgewählt werden. Auf dem iPhone und iPad verwenden Sie Safari oder Chrome. Apple erlaubt in iOS keine direkte Dateiauswahl aus beliebigen Apps wie WhatsApp, aber über die Dateien-App (iCloud Drive, Auf meinem iPhone) ist der Zugriff vollständig. Nach dem Download der komprimierten Datei fügen Sie sie in der Mail-App als Anhang hinzu: Tippen Sie in die Mail-Nachricht, halten Sie den Finger gedrückt, wählen Sie Anhang einfügen und navigieren Sie zur komprimierten Datei in Downloads. Ein praktisches Szenario aus dem deutschen Alltag: Sie fotografieren einen Kassenbon mit dem Smartphone und wandeln es mit Image to PDF unter /de/image-to-pdf in ein PDF um. Das erzeugte PDF ist oft 3 bis 8 MB groß wegen der Smartphone-Kamera-Auflösung von 12 bis 50 Megapixeln. Mit anschließender Ebook-Komprimierung reduziert sich das auf 0,4 bis 1,2 MB – ideal für die schnelle E-Mail an den Steuerberater. Für Nutzer von Scan-Apps wie Adobe Scan, Microsoft Lens oder CamScanner gilt: Diese Apps erzeugen oft bereits komprimierte PDFs, aber die Qualität variiert stark. Wenn die App-eigene Komprimierung zu Lesbarkeitsverlusten führt, exportieren Sie das Dokument in höchster Qualität und komprimieren Sie es anschließend mit LazyPDF auf der Ebook-Stufe – das liefert konsistent bessere Ergebnisse. Der Datenverbrauch beim Upload und Download ist bei komprimierten PDFs deutlich geringer: Eine 10-MB-Datei wird auf typischerweise 1,5 bis 2 MB reduziert, was den Mobilfunk-Datenverbrauch um 80 bis 85 Prozent senkt. Für Nutzer mit begrenztem Datenvolumen – häufig bei Prepaid-Tarifen oder Roaming in anderen EU-Ländern – ist das ein erheblicher praktischer Vorteil. Ein Monatspaket mit 10 GB Datenvolumen reicht bei komprimierten PDFs für ca. 6.600 Uploads statt nur 1.000 bei unkomprimierten 10-MB-Dateien.
Häufig gestellte Fragen
Warum wird meine PDF vom E-Mail-Anbieter abgelehnt?
Die meisten E-Mail-Anhänge werden abgelehnt, weil der Empfänger-Mailserver ein niedrigeres Größenlimit hat als der Absender-Anbieter. Deutsche Unternehmens-Server erlauben oft nur 5 bis 10 MB pro Anhang, obwohl Gmail 25 MB und GMX 30 MB unterstützen. Eine Komprimierung auf unter 5 MB mit LazyPDF löst das Problem in der Regel zuverlässig.
Bleibt die PDF nach der Komprimierung GoBD-konform?
Für GoBD-konforme Buchführung sollten komprimierte PDFs mindestens 150 DPI Auflösung haben, was der Ebook-Stufe entspricht. Für Dokumente mit 10-jähriger Aufbewahrungspflicht empfiehlt sich die Prepress-Stufe mit 300 DPI. Screen-Komprimierung mit 72 DPI ist für GoBD-Archivierung nicht geeignet, da Kleingedrucktes und Tabellenzahlen unlesbar werden können.
Kann ich eine PDF mehrmals komprimieren, um sie noch kleiner zu machen?
Wiederholtes Komprimieren einer bereits verarbeiteten PDF bringt keine signifikante weitere Verkleinerung, typischerweise unter 3 Prozent zusätzliche Reduktion, und verursacht sichtbare JPEG-Bildartefakte. Ghostscript kodiert Bilder bei jeder Runde erneut verlustbehaftet. Komprimieren Sie deshalb immer die Originaldatei und niemals eine bereits komprimierte Version.
Wie lange dauert die Komprimierung und wie groß kann die Datei sein?
LazyPDF komprimiert PDFs in 3 bis 30 Sekunden, abhängig von Dateigröße und Bildinhalt. Eine 5-MB-Datei braucht typischerweise 5 bis 8 Sekunden, eine 50-MB-Datei 20 bis 30 Sekunden. Die maximale unterstützte Eingabedateigröße beträgt ca. 500 MB. Für sehr große Dateien empfiehlt sich das vorherige Aufteilen mit LazyPDF Split unter /de/split.
Können PDFs mit digitaler Signatur komprimiert werden?
Nein. PDFs mit qualifizierten elektronischen Signaturen nach eIDAS – erkennbar am Schloss-Symbol im PDF-Viewer – dürfen nicht komprimiert werden. Die Komprimierung verändert den Byte-Stream der Datei und macht die kryptografische Signatur ungültig. Entfernen Sie zuerst die Signatur, komprimieren Sie und signieren Sie anschließend erneut, wenn eine Signatur erforderlich bleibt.