Tipps & Tricks4. April 2026
Lucas Martín·LazyPDF

PDF kostenlos auf unter 1 MB komprimieren: Anleitung für ELSTER und Behörden-Portale

Ein PDF auf unter 1 MB zu komprimieren gelingt mit LazyPDF.com kostenlos in unter 30 Sekunden: Datei unter lazy-pdf.com/de/compress hochladen, Kompressionsstufe Ebook oder Screen wählen, Download starten. Tests vom März 2026 zeigen, dass typische 4,2-MB-Scans von Behördendokumenten auf 0,68 MB reduzierbar sind, eine Verkleinerung um 84 Prozent, wobei Texte, Ziffern und Unterschriften vollständig lesbar bleiben. Der konkrete Bedarf entsteht durch deutsche Behördenportale mit strikten Upload-Limits. Das ELSTER-Portal der Finanzverwaltung begrenzt Beleganlagen auf maximal 6 MB pro Datei, aber viele Länder-Finanzämter arbeiten intern mit 1 bis 2 MB als Praxisobergrenze. Krankenkassen-Portale von TK, Barmer und AOK akzeptieren hochgeladene Nachweise meist bis 2 MB, bei älteren Systemen nur bis 1 MB. Das Elterngeld-Antragssystem der Familienkasse begrenzt einzelne Scans auf 1 MB. Bürgerservices der Kommunen, Jobcenter-Portale nach SGB-II-Standard und Poststellen der Deutschen Rentenversicherung setzen ähnliche Limits. Universitätsbewerbungsportale wie uni-assist.de begrenzen Gesamtunterlagen auf 5 MB, was bei mehreren Zeugnissen schnell eng wird. Das Problem: Moderne Smartphones und Büroscanner erzeugen PDFs, die diese Limits systematisch überschreiten. Ein mit dem iPhone 15 gescannter Personalausweis hat unkomprimiert typischerweise 2,8 MB. Ein mehrseitiger Kontoauszug aus dem Online-Banking liegt bei 3 bis 5 MB. Ein Krankenhausentlassungsbericht mit 8 Seiten kommt auf 6 bis 12 MB. Eine einfache Gehaltsabrechnung als 2-seitiger Scan hat oft 1,4 bis 2,2 MB und überschreitet damit das 1-MB-Limit vieler Portale. LazyPDF nutzt Ghostscript 10.02, die leistungsstärkste Open-Source-Engine für professionelle PDF-Komprimierung, und macht sie kostenlos und ohne Anmeldung zugänglich. Die Verarbeitung erfolgt auf einem Hetzner-Server in Deutschland, und hochgeladene Dateien werden sofort nach der Verarbeitung gelöscht. Dieser Leitfaden zeigt, welche Einstellungen für welches Portal optimal sind, welche realen Dateigrößen nach der Komprimierung erreichbar sind und was zu tun ist, wenn auch maximale Komprimierung nicht unter 1 MB kommt.

Deutsche Portale und ihre Upload-Limits: Wo die 1-MB-Grenze gilt

Die 1-MB-Grenze spiegelt die Serverinfrastruktur und Sicherheitsrichtlinien älterer Behörden-IT wider. Die meisten deutschen Verwaltungsportale wurden zwischen 2005 und 2015 entwickelt, als Speicher- und Bandbreitenkosten noch erheblich höher lagen. Die Limits wurden selten angepasst, obwohl Kamera- und Scannerauflösungen seitdem massiv gestiegen sind. ELSTER, das Steuerportal der deutschen Finanzverwaltung, setzt pro Anlage formal ein Limit von 6 MB. Jedoch arbeiten viele Länder-Finanzämter intern mit deutlich niedrigeren Schwellenwerten. Das bayerische ELSTER-Portal zeigt in der Praxis Fehler bei Einzeldateien über 2 MB, wenn viele Anlagen gleichzeitig übermittelt werden. Steuerberater empfehlen durchgängig, Anlagen auf unter 1 MB pro Datei zu halten, um stabile Einreichungen zu gewährleisten. Krankenkassen-Portale sind strenger. Die TK-Geschäftsstelle online akzeptiert Dokumente bis 5 MB im Webportal, aber die TK-App begrenzt auf 2 MB. Die Barmer-App begrenzt Bescheinigungen auf 2 MB, ältere Versionen auf 1 MB. AOK-Portale variieren je nach Bundesland zwischen 1 und 3 MB. Für Selbständige, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen oder Rezepte digital einreichen, gilt 1 bis 2 MB als effektive Praxisgrenze bei allen gesetzlichen Krankenkassen. Die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit begrenzt im Online-Antragssystem für Kindergeld jeden Anhang auf 1 MB und erlaubt maximal 10 Anlagen pro Antrag. Wer Geburtsurkunden, die als Scan oft 1,5 bis 2,5 MB haben, Schulbescheinigungen und Einkommensnachweise einreicht, stößt ohne Komprimierung schnell an dieses Limit. Jobcenter-Portale nach dem Standard des IT-Planungsrats begrenzen Uploads meist auf 1 bis 2 MB pro Dokument. Für Bürgergeld-Beziehende, die monatlich Kontoauszüge, Mietverträge und Arbeitsverträge einreichen, ist die PDF-Komprimierung keine Komfortfunktion, sondern eine regelmäßige Notwendigkeit. Universitätsbewerbungsportale wie uni-assist.de, Hochschulstart.de und das ZUL-Verfahren begrenzen Bewerbungsunterlagen häufig auf 5 MB gesamt oder 2 MB pro Dokument. Für internationale Studierende, die Schulzeugnisse, Sprachzertifikate und Hochschulnachweise als Scan einreichen, summieren sich die Dateien auf 15 bis 25 MB ohne Komprimierung. Nach Angaben des IT-Planungsrats waren 2024 über 500 Online-Dienste der öffentlichen Verwaltung aktiv, von denen die überwiegende Mehrheit Dateigrößenlimits unter 5 MB pro Anlage setzt. Mindestens 40 Millionen Deutsche nutzen jährlich eines oder mehrere dieser Portale für Behördenkommunikation.

  1. 1Schritt 1: Rufen Sie die Upload-Seite Ihres Zielportals auf und suchen Sie nach Hinweisen zur maximalen Dateigröße. Diese stehen meistens unter dem Upload-Feld, in einem Info-Tooltip oder in den FAQ des Portals.
  2. 2Schritt 2: Notieren Sie das spezifische Limit in MB. Unterscheiden Sie zwischen dem Limit pro Einzeldatei und dem Gesamtlimit aller Anlagen in einem Antrag.
  3. 3Schritt 3: Prüfen Sie die Größe Ihrer PDF-Datei vor dem Upload. Auf Windows: Rechtsklick auf die Datei, dann Eigenschaften, dann Größe ablesen. Auf macOS: Rechtsklick auf die Datei, dann Informationen, dann Größe ablesen.
  4. 4Schritt 4: Berechnen Sie die nötige Reduktionsrate. Teilen Sie die Zielgröße durch die Originalgröße. Eine 4,2-MB-Datei auf 1 MB bringen erfordert 76 Prozent Verkleinerung. Dieses Ziel ist mit der Ebook-Stufe oder Screen-Stufe von LazyPDF für die meisten Scan-Dokumente realistisch erreichbar.

PDF auf unter 1 MB komprimieren: Schritt für Schritt mit LazyPDF

LazyPDF compress nutzt Ghostscript 10.02 mit optimierten Parametern, die für typische Behördendokumente und gescannte Unterlagen die beste Balance zwischen Dateigröße und Lesbarkeit liefern. Drei Qualitätsstufen stehen zur Verfügung, die den Ghostscript-Parametern /ebook, /screen und /prepress entsprechen. Für das 1-MB-Ziel bei typischen 4- bis 8-MB-Scans empfiehlt sich die Ebook-Stufe als erster Versuch. Sie reduziert eingebettete Bilder auf 150 DPI und optimiert Schrift-Subsetting, ohne bei Standardauflösungen sichtbare Qualitätsverluste zu verursachen. Bei einem typischen 300-DPI-Farbscan von Behördendokumenten erzielt die Ebook-Stufe eine Verkleinerung von 70 bis 80 Prozent. Aus 4,2 MB werden damit 0,84 bis 1,26 MB. Für das strenge 1-MB-Ziel ist Ebook bei Ausgangsdateien unter 5 MB fast immer ausreichend. Für Ausgangsdateien über 6 MB oder wenn die Ebook-Stufe das 1-MB-Ziel knapp verfehlt, ist die Screen-Stufe die nächste Option. Screen reduziert auf 72 DPI und erreicht Komprimierungsraten von 80 bis 88 Prozent bei typischen Scans. Aus 8,6 MB werden damit 1,0 bis 1,7 MB. Diese Stufe ist für Dokumenteneinreichungen geeignet, bei denen die Lesbarkeit wichtiger ist als Druckqualität. Handschriften und Stempel bleiben bei 72 DPI auf einem Standardbildschirm erkennbar, allerdings können sehr kleine Schriften unter 8 Punkt undeutlich werden. Die Prepress-Stufe mit 300 DPI ist für GoBD-konforme Archivierung gedacht und reduziert Scan-PDFs typischerweise nur um 20 bis 40 Prozent. Für das 1-MB-Ziel ist Prepress daher nur bei kurzen, hauptsächlich textuellen Dokumenten unter 4 Seiten geeignet. Ein häufig übersehener Faktor: Farb-Scans komprimieren schlechter als Graustufen-Scans. Ein farbiger 300-DPI-Scan einer Geburtsurkunde hat typischerweise das Dreifache der Dateigröße des identischen Graustufen-Scans. LazyPDF konvertiert Farbscans nicht automatisch in Graustufen, aber die Komprimierung selbst reicht für reine Textdokumente meist aus, um das 1-MB-Ziel zu erreichen. Die Verarbeitungszeit auf dem LazyPDF-Server beträgt für Dateien bis 5 MB etwa 3 bis 8 Sekunden. Für Dateien von 5 bis 20 MB sind es 8 bis 25 Sekunden. Die maximale unterstützte Dateigröße beträgt ca. 500 MB, was auch für sehr umfangreiche Archivdokumente ausreicht. Der gesamte Prozess von Upload bis Download dauert selbst bei langsamen Internetverbindungen selten mehr als 60 Sekunden.

  1. 1Schritt 1: Öffnen Sie lazy-pdf.com/de/compress in Ihrem Browser. Kein Download, keine Registrierung und keine Plugin-Installation erforderlich. Der Dienst läuft in Chrome, Firefox, Edge und Safari auf Desktop und Mobilgerät.
  2. 2Schritt 2: Laden Sie Ihre PDF-Datei hoch. Klicken Sie auf den Upload-Bereich oder ziehen Sie die Datei per Drag-and-Drop. Verwenden Sie immer die Originaldatei, nie eine bereits komprimierte Kopie, da Mehrfachkomprimierung JPEG-Artefakte verstärkt.
  3. 3Schritt 3: Wählen Sie die Kompressionsstufe nach dieser Faustregel: Dateien bis 4 MB mit Zielgröße unter 1 MB verwenden die Ebook-Stufe. Dateien von 4 bis 10 MB oder wenn Ebook das Ziel verfehlt, verwenden die Screen-Stufe. Für GoBD-konforme Archivierung immer die Prepress-Stufe.
  4. 4Schritt 4: Klicken Sie auf Komprimieren und warten Sie 5 bis 30 Sekunden je nach Dateigröße. Die Ergebnisdatei wird automatisch zum Download angeboten. Prüfen Sie die Dateigröße der komprimierten Datei, bevor Sie fortfahren.
  5. 5Schritt 5: Öffnen Sie die komprimierte PDF in einem PDF-Viewer bei 100-Prozent-Zoom. Prüfen Sie Rechnungsnummern, IBAN-Nummern, Datumsangaben und Ziffern in Tabellen auf eindeutige Lesbarkeit. Bei sichtbaren Qualitätsproblemen verwenden Sie für das nächste Mal die Ebook-Stufe statt Screen.

Benchmark-Tabelle: Reale Dateigrößen vor und nach der Kompression

Die folgenden Messungen stammen aus internen LazyPDF-Tests vom März 2026. Alle Dokumente wurden mit Standard-Bürogeräten und Smartphones unter realen Arbeitsbedingungen gescannt oder erstellt. Abweichungen von bis zu 15 Prozent sind je nach Dokumentinhalt und Scannertyp zu erwarten. iPhone-15-Scan Personalausweis, 2 Seiten Farbe 300 DPI. Original: 2,8 MB. Nach Ebook-Komprimierung: 0,38 MB (Reduktion 86 Prozent). Nach Screen-Komprimierung: 0,21 MB (Reduktion 93 Prozent). Ziel unter 1 MB: mit Ebook erreichbar. Kontoauszug Online-Banking als PDF, 10 Seiten ohne eingebettete Scans. Original: 3,4 MB. Nach Ebook-Komprimierung: 0,71 MB (Reduktion 79 Prozent). Nach Screen-Komprimierung: 0,44 MB (Reduktion 87 Prozent). Ziel unter 1 MB: mit Ebook erreichbar. Krankenhausentlassungsbericht, 8 Seiten Scan Farbe 200 DPI. Original: 8,6 MB. Nach Ebook-Komprimierung: 1,42 MB (Reduktion 83 Prozent). Nach Screen-Komprimierung: 0,82 MB (Reduktion 90 Prozent). Ziel unter 1 MB: mit Screen erreichbar. Gehaltsabrechnung, 2 Seiten Scan Graustufen 300 DPI. Original: 1,8 MB. Nach Ebook-Komprimierung: 0,29 MB (Reduktion 84 Prozent). Nach Screen-Komprimierung: 0,17 MB (Reduktion 91 Prozent). Ziel unter 1 MB: mit Ebook erreichbar. Geburtsurkunde, 1 Seite Scan Farbe. Original: 2,1 MB. Nach Ebook-Komprimierung: 0,31 MB (Reduktion 85 Prozent). Nach Screen-Komprimierung: 0,19 MB (Reduktion 91 Prozent). Ziel unter 1 MB: mit Ebook erreichbar. Arztgutachten mit Fotos, 15 Seiten Farbe. Original: 22,4 MB. Nach Ebook-Komprimierung: 3,8 MB (Reduktion 83 Prozent). Nach Screen-Komprimierung: 1,4 MB (Reduktion 94 Prozent). Ziel unter 1 MB: ohne Dokumentenaufteilung nicht erreichbar. Diese Benchmark-Daten zeigen drei wichtige Muster. Erstens: Für die überwiegende Mehrheit typischer Behördendokumente mit 2 bis 10 Seiten ist das 1-MB-Ziel mit der Ebook-Stufe erreichbar. Zweitens: Nur sehr umfangreiche Dokumente über 15 Seiten mit vielen Fotos verfehlen das 1-MB-Ziel auch mit Screen-Komprimierung. Drittens: Dokumente aus Buchhaltungssoftware, die als Vektorgrafik-PDF exportiert wurden, sind bereits ohne Komprimierung unter 1 MB. Besonders auffällig: Der iPhone-Scan-Personalausweis mit 2,8 MB lässt sich auf 0,38 MB komprimieren, weil Ghostscript den Farbanteil erkennt und die JPEG-Komprimierung auf eine für 150-DPI-Ausgabe optimale Qualität setzt, eine Reduktion um 86 Prozent. Der Krankenhausentlassungsbericht mit 8,6 MB benötigt die Screen-Stufe, weil die eingebetteten Formulare und Stempelabdrücke auch bei 150 DPI noch über 1 MB ergeben. Ein wichtiges Benchmark-Detail: Textdokumente aus Word oder Excel, die als PDF exportiert wurden ohne jemals gescannt zu werden, komprimieren erheblich effizienter als Scans. Ein 20-seitiger Jahresabschluss als PDF-Export hat oft nur 0,4 bis 0,8 MB Originalgröße und benötigt gar keine Komprimierung. Die Komprimierungsnotwendigkeit trifft fast ausschließlich Scan-PDFs und bildlastige Dokumente.

Wenn Komprimierung allein nicht reicht: Dokumente aufteilen und Methoden kombinieren

Bei sehr umfangreichen Dokumenten, insbesondere medizinischen Gutachten mit Fotos und technischen Berichten über 50 Seiten, erreicht auch die maximale Screen-Komprimierung nicht immer das 1-MB-Ziel. Ein 50-seitiges Sachverständigengutachten mit hochwertigen Fotos hat nach Screen-Komprimierung noch typischerweise 3 bis 8 MB. Drei Methoden helfen in diesen Fällen weiter. Methode 1 ist das Aufteilen des Dokuments. LazyPDF split unter lazy-pdf.com/de/split trennt PDFs nach Seitenanzahl oder Seitenauswahl in mehrere Dateien. Das Gutachten in drei Teile à 15 bis 17 Seiten aufgeteilt ergibt nach Screen-Komprimierung Teile von 0,6 bis 1,2 MB, die als separate Anlagen hochgeladen werden. Die meisten deutschen Behördenportale erlauben mehrere Anlagen pro Einreichung. ELSTER erlaubt mehrere Anlagen pro Formular, die Familienkasse bis zu 10 Anlagen und Jobcenter-Portale meist 5 bis 15 Anlagen. Methode 2 ist die OCR-Vorverarbeitung. Reine Bild-PDFs ohne Textschicht sind besonders groß, weil jede Seite als unkomprimiertes Rasterbild gespeichert ist. LazyPDF OCR unter lazy-pdf.com/de/ocr erkennt den Text und fügt eine durchsuchbare Textschicht ein, nach der Ghostscript bei der anschließenden Komprimierung effizienter arbeitet. In Tests reduziert die Kombination OCR plus Ebook-Komprimierung einen 10-MB-Scan ohne Textschicht auf 1,8 bis 2,5 MB, verglichen mit 2,9 MB bei alleiniger Ebook-Komprimierung ohne OCR. Methode 3 ist die Optimierung der Scanner-Einstellungen für zukünftige Scans. Viele Behördendokumente werden in Farbe gescannt, obwohl sie inhaltlich rein schwarz-weiß sind. Ein Brief auf weißem Papier als Farbscan hat typischerweise das Dreifache der Dateigröße des identischen Graustufen-Scans. Die Umstellung des Scanners von Farbe auf Graustufen oder Schwarzweiß reduziert die Ausgangsgröße um 40 bis 70 Prozent. Ein 8,6-MB-Farbscan eines Krankenhausentlassungsberichts hätte als Graustufen-Scan nur 2,9 MB gehabt und nach Ebook-Komprimierung 0,72 MB statt 1,42 MB erreicht, was sicher unter dem 1-MB-Ziel läge. Für Unternehmen und Praxen, die regelmäßig große Mengen an Dokumenten digital einreichen, lohnt sich eine vorgelagerte Scanner-Strategie mit festen Standardeinstellungen: Graustufen statt Farbe, 200 DPI statt 300 DPI, JPEG-Komprimierung statt TIFF und PDF direkt als Ausgabeformat. Mit diesen Einstellungen produziert ein Standard-Büroscanner Ausgabedateien von 0,3 bis 1,2 MB pro Seite, die nach LazyPDF-Ebook-Komprimierung nahezu immer unter 1 MB kommen.

  1. 1Schritt 1: Laden Sie das zu große Dokument in LazyPDF split unter lazy-pdf.com/de/split hoch. Wählen Sie Aufteilen nach Seitenanzahl und setzen Sie einen Wert von 10 bis 15 Seiten pro Teil.
  2. 2Schritt 2: Laden Sie jeden aufgeteilten Teil separat in LazyPDF compress hoch und komprimieren Sie mit der Screen-Stufe. Prüfen Sie anschließend die Größe jedes komprimierten Teils.
  3. 3Schritt 3: Laden Sie die komprimierten Teile als separate Anlagen in Ihrem Behördenportal hoch. Verwenden Sie klare Beschriftungen wie Gutachten Teil 1 von 3 (Seiten 1 bis 15) und Gutachten Teil 2 von 3 (Seiten 16 bis 30).
  4. 4Schritt 4: Wenn das Portal nur eine einzige Datei akzeptiert, führen Sie zuerst die OCR-Erkennung über lazy-pdf.com/de/ocr durch, komprimieren dann das OCR-verarbeitete Dokument und teilen bei Bedarf trotzdem auf. Manche Portale akzeptieren eine ZIP-Datei mit mehreren Anlagen als Einzelanhang.

Qualitätsprüfung und GoBD-Konformität nach der Komprimierung

Die entscheidende Frage nach jeder Komprimierung lautet: Erfüllt das Dokument noch seinen Zweck? Für Behördendokumente bedeutet das: Alle relevanten Informationen müssen für einen sachkundigen Prüfer eindeutig lesbar sein. Ein ELSTER-Prüfer muss Rechnungsnummern, Beträge und Lieferantennamen verifizieren können. Ein Jobcenter-Sachbearbeiter muss Kontostand, Buchungsdaten und Empfänger auf einem Kontoauszug klar erkennen. Kritische Prüfelemente nach der Komprimierung sind: Ziffern in Tabellenspalten mit Beträgen und IBANs, Texte unter 8 Punkt Schriftgröße, amtliche Stempel mit Datum und Unterschrift, Handschriften besonders bei kleiner oder unregelmäßiger Ausführung, QR-Codes und Barcodes (werden bei 72 DPI häufig unlesbar für Scanner-Apps) sowie Wasserzeichen und Sicherheitsmerkmale auf amtlichen Dokumenten. Für die GoBD-konforme digitale Ablage nach Handels- und Steuerrecht müssen Buchungsbelege 10 Jahre und Geschäftsbriefe 6 Jahre vollständig lesbar bleiben. Eine Rechnung, bei der nach Screen-Komprimierung Ziffern in kleinen Schriftgrößen nicht eindeutig unterscheidbar sind, ist GoBD-rechtlich problematisch. Die Ebook-Stufe mit 150 DPI erfüllt diese Anforderung für die überwiegende Mehrheit der Buchungsbelege. Die Prepress-Stufe mit 300 DPI ist uneingeschränkt GoBD-konform. Die BSI-Technische Richtlinie TR-03138 RESISCAN empfiehlt für ersetzende Scans mindestens 200 DPI für Textdokumente, womit Prepress die sicherste Wahl für die Langzeitarchivierung bleibt. Ein wichtiger Sonderfall betrifft Dokumente mit digitalen Signaturen nach eIDAS. PDFs mit qualifizierter elektronischer Signatur, erkennbar am Schloss-Symbol in Adobe Reader oder Foxit, dürfen nicht komprimiert werden. Die Komprimierung verändert den Bytestrom der PDF-Datei und macht die kryptografische Signatur ungültig. Prüfen Sie vor der Komprimierung, ob das Dokument eine Signaturanzeige enthält. Praktische Qualitätstestmethode: Öffnen Sie die komprimierte Datei bei 100-Prozent-Zoom in einem PDF-Viewer. Lesen Sie alle Ziffern und Texte ohne Hilfsmittel. Zoomen Sie dann auf 200 Prozent und kontrollieren Sie besonders Rechnungsnummern, IBAN-Nummern und Datumsangaben. Drucken Sie bei Unsicherheit einen Test auf Ihrem Standarddrucker und vergleichen Sie mit dem Original. Sind alle drei Tests bestanden, ist das Dokument für Behördenzwecke und die GoBD-konforme Ablage geeignet.

Häufig gestellte Fragen

Welche LazyPDF-Stufe bringt ein PDF sicher unter 1 MB?

Die Ebook-Stufe von LazyPDF bringt Scan-PDFs mit 2 bis 5 MB fast immer unter 1 MB, mit typischen Komprimierungsraten von 70 bis 80 Prozent. Für Dateien über 6 MB empfiehlt sich die Screen-Stufe mit 80 bis 88 Prozent Reduktion. Beide Stufen halten Texte und amtliche Stempel auf Standarddokumenten lesbar.

Ist die Komprimierung mit LazyPDF DSGVO-konform?

LazyPDF verarbeitet hochgeladene Dateien auf einem Hetzner-Server in Deutschland und löscht sie unmittelbar nach der Verarbeitung. Es werden keine Dokumente gespeichert, keine Konten erstellt und keine Daten an Dritte weitergegeben. Die Verarbeitung personenbezogener Dokumente wie Personalausweise oder Gehaltsabrechnungen ist damit datenschutzrechtlich unbedenklich.

Kann ich ein digital signiertes PDF auf unter 1 MB komprimieren?

Nein. PDFs mit qualifizierter elektronischer Signatur nach eIDAS dürfen nicht komprimiert werden, da die Komprimierung den Bytestrom verändert und die kryptografische Signatur ungültig macht. Erkennbar sind signierte PDFs am Schloss-Symbol in Adobe Reader. Fordern Sie in diesem Fall eine unsignierte Version an oder klären Sie mit dem Portal einen Sonderweg.

Wie groß wird ein Kontoauszug nach der LazyPDF-Komprimierung?

Ein 10-seitiger Kontoauszug aus dem Online-Banking hat unkomprimiert typischerweise 3 bis 5 MB. Nach Ebook-Komprimierung beträgt die Größe 0,5 bis 0,9 MB, nach Screen-Komprimierung 0,3 bis 0,6 MB. Das 1-MB-Ziel für ELSTER-Einreichungen und Krankenkassen-Portale ist mit der Ebook-Stufe in der Regel sicher erreichbar.

Bleibt ein auf 1 MB komprimiertes PDF GoBD-konform?

Ein komprimiertes PDF bleibt GoBD-konform, wenn alle buchungsrelevanten Angaben wie Beträge, Nummern und Datumsangaben eindeutig lesbar bleiben. Ebook-Stufe mit 150 DPI erfüllt dies für die meisten Belege. Für BSI-TR-03138-konforme Langzeitarchivierung sollte Prepress mit 300 DPI gewählt werden, da diese Richtlinie mindestens 200 DPI für Textdokumente empfiehlt.

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